16.06.17 - 17.06.17Wesel - EselRock
22.07.17Goslar - Miner´s RockTickets
„Wir können mit vollgerotzten Taschentüchern untergehen / um dann mit brüllenden Fahnen wieder aufzustehen“.

Diese Textzeile des Opening Tracks besitzt etwas sehr Programmatisches, drückt die große Lust auf neue Stücke aus, auf eine ganz besondere Platte der Bandgeschichte - mit Textmarker anstreichen. Und dann an den WG-Kühlschrank heften oder am besten gleich als Heckaufkleber. Mindestens aber der Albumtitel sollte es sein: „Brüllende Fahnen“!

Was „Brüllende Fahnen“ allerdings nicht annähernd geworden ist: Ein Feelgood-Movie. Sorry, aber diese Songs sind Begleiter einer schwierigen Zeit. Sie handeln von Loyalität, den schärfsten Messern, von Lügen, von Herzen und vom in Flammen stehen. Das hier sollte Vintage klingen und trotzdem modern sein, weniger Hochglanzpop und bitte noch mehr Bandmaschinenrauschen. So viel reduzieren, dass es weh tut und jedes kleinste Signal muss dermaßen geil klingen, dass es dem ehrwürdigen Mr Jack White ein Tip Of The Hat abringt.

Das ist das sechste Studioalbum der mittlerweile in Hamburg zu Hause angekommenen Jungs von Jupiter Jones und gleichzeitig das erste Album mit neuem Sänger Sven Lauer.

Aufgenommen wurde ab Sommer 2015 im Studio Nord in Bremen und im eigenen Studio in Hamburg. Produziert und gemischt zum ersten Mal mit und von Olaf Opal (The Notwist, Boxhamsters, Madsen) und Gitarrist Sascha Eigner.

So hat man Jupiter Jones noch nie gehört.